Pressemitteilungen

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  • © Fraunhofer IPT

    Rotes Licht schießt in geraden Linien, die sich in unterschiedlichen Richtungen kreuzen, an der Fassade des Fraunhofer-Instituts für Lasertechnik ILT herab. Direkt gegenüber klettert am Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT abwechselnd grünes, weißes und blaues Licht in kreisenden Bewegungen die Wand empor. Das sind die sogenannten »Netzwerke des Wissens«, die an jenen Fraunhofer-Instituten in Aachen Tag und Nacht aufleuchten. Die Aachener Künstlerin Annette Sauermann hat dieses Kunst-am-Bau-Projekt speziell für die beiden Fraunhofer-Institute konzipiert und mit Partnern umgesetzt. Mit der wichtigsten Auszeichnung für die Lichtkunst, dem »Deutschen Lichtdesign-Preis«, wurde die Installation nun im Kölner Tanzbrunnen gewürdigt.

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  • Die optische Kohärenztomographie, kurz OCT, ist ein nicht-invasives bildgebendes Verfahren, mit dem sich organisches Gewebe wie Tumorgewebe in einem sehr frühen Krankheitsstadium untersuchen lässt. In den meisten medizinischen Disziplinen fehlt jedoch das Know-how, um die Technologie im klinischen Alltag anzuwenden. In den vergangenen Monaten wurde die Forschungsallianz »OCT für die Medizin – FOMed«, ein Netzwerk aus Ärzten und Partnern aus Industrie und Forschung, aufgebaut, um weitere medizinische Anwendungsgebiete der Technologie zu erschließen. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen hat sich gemeinsam mit dem Industrieverband SPECTARIS zum Ziel gesetzt, das Innovationsnetzwerk weiter zu etablieren und auszubauen, um neue OCT-Produkte für den klinischen Einsatz zu entwickeln und in den Markt zu bringen.

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  • © Fraunhofer IPT

    Von der Produktentstehung über die Produktion bis hin zum Feldeinsatz − die Digitalisierung ermöglicht es, komplexe Produkte schnell zu entwickeln, kostengünstig in hoher Qualität zu produzieren und durch Anwendungserfahrungen des Kunden kontinuierlich weiterzuentwickeln. Das Qualitätsmanagement bildet hier in allen Phasen das Bindeglied zwischen physischer und virtueller Welt. In der 22. Auflage des »Business Forum Qualität« am 11. und 12. September 2018 stellen das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT und das Werkzeugmaschinenlabor WZL der RWTH Aachen die neuen Potenziale der Digitalisierung für das Qualitätsmanagement zur Diskussion.

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  • Radikale und disruptive Innovationen zu entwickeln ist für Unternehmen häufig mit großen Unsicherheiten verbunden und mit klassischen Methoden der Produktentwicklung nur schwer zu forcieren. Ziel eines Konsortial-Benchmarking-Projekts des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT und des Werkzeugmaschinenlabors WZL der RWTH Aachen ist es deshalb jetzt, gemeinsam mit einem Industriekonsortium exzellente Vorgehensweisen für die frühen Phasen des Innovationsprozesses aufzudecken und den Mehrwert des Einsatzes agiler Entwicklungsmethoden zu benennen.

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  • Die Automobilindustrie setzt heute oft auf Leichtbauteile aus hochfesten Stahlblechen, um bei ihren Produkten Gewicht und Ressourcen einzusparen. Durch die neuen Materialien kommen herkömmliche Schneid- und Umformprozesse an ihre Grenzen. Das verkürzt nicht nur die Standzeiten der Werkzeuge, sondern beeinträchtigt auch die Bauteilqualität durch Materialschäden an Biegeradien. Ein integriertes Lasersystem im Werkzeug kann das Blechmaterial vorübergehend entfestigen und die Bearbeitung erleichtern. Zu diesem Zweck entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen nun gemeinsam mit der Franz Pauli GmbH & Co. KG aus Ense und Monocrom S.L. aus Barcelona im Forschungsprojekt »CaliBend« ein kompaktes und kostengünstiges Lasermodul für das lasergestützte Biegen.

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  • © Fraunhofer IPT

    Mit welchen neuen Lösungsansätzen der Digitalisierung und Vernetzung der Wandel zur Industrie 4.0 tatsächlich gelingen kann, erarbeiten die drei Aachener Fraunhofer-Institute seit rund zwei Jahren mit weiteren Experten aus Industrie und Forschung im Fraunhofer-Leistungszentrum »Vernetzte, adaptive Produktion«. Am 25. April 2018 eröffnen die Institute ab 16 Uhr auf der Hannover Messe das »International Center for Networked, Adaptive Production«, kurz ICNAP, um weitere Partner in die Community einzuladen. Die feierliche Eröffnung mit Vorträgen der Institute sowie von Industriepartnern wie Ericsson GmbH, Kuka Industries GmbH und MTU Aero Engines AG ist für Messebesucher kostenlos und findet am Fraunhofer-Gemeinschaftsstand in Halle 2, Stand C22, statt.

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  • © Fraunhofer IPT

    Um Fehler in der industriellen Fertigung frühzeitig zu erkennen, messen Sensoren in Maschinen und Anlagen, ob alles einwandfrei läuft. In der Regel werden die Daten jedoch dezentral und zeitverzögert ausgewertet. Der Mobilfunkstandard 5G dagegen ermöglicht eine direkte kabellose Messung in Echtzeit. Zusammen mit Ericsson bietet Fraunhofer in Aachen eine einzigartige Testumgebung für 5G-Anwendungen im industriellen Umfeld an. Auf der Hannover Messe zeigen die Partner die Möglichkeiten der Technologie vom 23. bis 27. April 2018 erstmals live am Beispiel der Fertigung von Bauteilen für Flugzeugtriebwerke (Halle 17, Stand C24).

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  • © Fraunhofer IPT

    Individualisierte Produkte, ganz nach Kundenwunsch, sind stark gefragt und in der Produktion noch immer anspruchsvoll. Stark variierende Prozessketten, ein beträchtlicher Anteil an manuellen Prozessen und ein vergleichsweise hoher Bedarf an unterschiedlich qualifizierten Mitarbeitern erschweren es gerade kleinen und mittleren Unternehmen, hier mit Großunternehmen und Konzernen Schritt zu halten. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen untersucht jetzt in einem Forschungsprojekt die Einsatzplanung und Flexibilisierung von Produktionsmitarbeitern anhand von Smart Devices. Interessierte Unternehmen können sich jetzt an einem Erfahrungsaustausch oder als Anwendungspartner im Projekt beteiligen.

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  • © Fraunhofer IPT

    Längst kommen Bauteile aus faserverstärkten Kunststoffen nicht mehr nur für Hochleistungsanwendungen in der Luft- und Raumfahrt zum Einsatz. Rohrleitungen für industrielle Anwendungen und Komponenten für den Automobilbau oder den Konsumgüterbereich lassen sich inzwischen automatisiert und damit vergleichsweise kostengünstig durch Tape-Placement- und Wickelprozesse fertigen. Gemeinsam mit der Conbility GmbH aus Aachen will das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT die Technologie nun anhand von Industriebedarfen weiterentwickeln und in die Industrieanwendung überführen.

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  • Das Spektrum optischer Kunststoffkomponenten erweitert sich stetig um neue Herstellungstechnologien, Materialien und Produkte. Nach dem großen Erfolg der »Aachener Kunststoffoptiktage 2016« wartet die internationale Konferenz vom 10. bis 11. April 2018 deshalb erneut mit anwendungsnahen Themen aus der Forschung und Entwicklung rund um die Optikfertigung auf. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen dieses Mal Vorträge zu spritzgegossenen Optiken, der kontinuierlichen Produktion flächiger Optiken und Folien, neue Werkstoffe und Anwendungen für Kunststoffoptiken, Lichtquellen und optische Systeme sowie die Digitalisierung der Optikproduktion.

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