Partnerschaften neu denken – Industrie im Wandel globaler Handelsbeziehungen

Wie die US-Zolldiskussion den Rahmen für globale Wertschöpfungsketten verändert

Die Vereinigten Staaten haben ihre handelspolitischen Instrumente deutlich ausgeweitet und neue Importzölle eingeführt. Diese betreffen viele ihrer internationalen Handelspartner. Von zusätzlichen, länderbezogenen Strafzöllen ist bereits die Rede, die auch Unternehmen aus europäischen Staaten treffen können – etwa im Zuge geopolitischer Spannungen.

Abhängig von politischen Entwicklungen und Verhandlungsergebnissen ergibt sich für den Handel zwischen der Europäischen Union und den USA eine mögliche Zollbandbreite von etwa 15 bis 40 Prozent. Damit steigt das Risiko schrittweise höherer Zollbelastungen und insgesamt deutlich höherer Abgaben auf Einfuhren in den US-Markt.

Für Unternehmen verschieben sich dadurch spürbar die Rahmenbedingungen: Sie müssen Wertschöpfung, Beschaffung und Produktionsnetzwerke neu ausrichten, um Lieferfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern. Klassische Lieferantenstrategien und Outsourcing-Modelle stoßen dabei zunehmend an Grenzen – vor allem dann, wenn einzelne Standorte, Lieferanten oder Transportrouten zu Engpässen und Kostentreibern werden.

Gerade mittelständische Unternehmen ohne eigene Fertigung in den USA stehen damit vor der strategischen Frage, wie sie ihre Wettbewerbsfähigkeit sichern und zusätzliche Zollkosten begrenzen. Welches Vorgehen ist jetzt sinnvoll, um Umsatzverluste zu vermeiden und Marktanteile langfristig zu sichern?

Soforthilfe: Neue Beziehungen und Partnerschaften

Für resilientere Lieferketten und den Zugang zu relevanten Märkten leisten neue Lieferantennetzwerke und Partnerschaften einen entscheidenden Beitrag. Besonders bei kritischen Komponenten hilft die Identifikation zusätzlicher Zulieferer, Abhängigkeiten zu reduzieren und die Lieferfähigkeit auch unter veränderten Rahmenbedingungen zu sichern. Ergänzend können neue Fertigungs- und Industriepartner dazu beitragen, Wertschöpfungsanteile gezielt in den vorgesehenen Zielmärkten aufzubauen.

Das Fraunhofer IPT unterstützt Sie kurzfristig, schnell und strukturiert bei der Suche nach alternativen Lieferanten und Fertigungspartnern, bei deren systematischer Bewertung, der Ableitung konkreter Handlungsoptionen und bei Marktstudien. Wir analysieren bestehende Produktionssysteme und bewerten alternative Wertschöpfungskonzepte aus technologischer Sicht – mit Blick auf die Machbarkeit, Skalierbarkeit und industrielle Umsetzung.

So schaffen wir Transparenz zu Risiken, Verfügbarkeit und wirtschaftlichen Auswirkungen und unterstützen Sie dabei, Lieferfähigkeit und Wettbewerbsfähigkeit abzusichern. Mit lokaler Expertise steht uns dabei Fraunhofer USA vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung.