Online-Umfrage über Arbeitsschutz und Produktsicherheit im Maschinenbau

Presseinformation / 27.8.2014

Arbeitsschutz und kontrollierte Produktsicherheit bewahren Maschinenbau-Unternehmen vor hohen Verlusten – nicht nur finanzieller Art, sondern auch an Reputation und Produktivität. In einer Online-Umfrage ermittelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT jetzt gemeinsam mit dem Institut für Unternehmenskybernetik an der RWTH Aachen und dem Zentralinstitut für Arbeitsschutz (CIOP-PIB) in Polen, wie es in Deutschland und Polen um die Arbeitssicherheit und das Gefahrenbewusstsein im Maschinenbau bestellt ist. Interessierte Unternehmen können noch an der Umfrage teilnehmen: www.tesama-project.eu. Unter allen Teilnehmern werden zwei Tickets für das diesjährige Business Forum Qualität ausgelost.

Ziel der Online-Befragung ist es, Anforderungen kleinerer und mittlerer Unternehmen an ein Tool zur Produktsicherheit abzufragen und umzusetzen. Das Tool soll unter anderem Risikobewertungen für kleine und mittelgroße Maschinenbau-Unternehmen vereinfachen. Denn ein stärkeres Bewusstsein für mögliche Gefahren verbessert bereits die Arbeitssicherheit, so die Initiatoren der Studie. Als Ergebnis soll das Tool später nicht nur Einsparpotenziale aufzeigen, sondern auch konkrete Maßnahmen benennen, mit denen Unternehmen den gesetzlichen Anforderungen gerecht werden können.

Neben nützlichen Hintergrundinformationen soll das Tool in verständlicher Art und Weise konkrete und individuelle Informationen über die erwarteten Einsparungen aufzeigen – sowohl durch die Bewertung als auch durch die richtige Anwendung der vorgeschlagenen Maßnahmen.

Partner im Forschungsprojekt

Im Forschungsprojekt »TeSaMa – Technical Safety Maintenance System in Mechanical Engineering« wollen die Partner mit den Ergebnissen dieser Online-Befragung ein webbasiertes Software-Tool entwickeln, mit dem Maschinenbau-Unternehmen auf einfache Weise Risikobewertungen durchführen können. Das Tool liefert nicht nur Empfehlungen für Sicherheitsmaßnahmen am Arbeitsplatz in der Produktion, sondern unterstützt bereits im Entwicklungsprozess sicherheitskritische Anforderungen zu berücksichtigen.

Die Umfrage und das dazugehörige Forschungsprojekt koordiniert das Institut für Unternehmenskybernetik (IfU) an der RWTH Aachen. Weitere Partner sind das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT, ebenfalls aus Aachen. In Polen unterstützen das Zentralinstitut für Arbeitsschutz (CIOP-PIB) die Projektarbeiten.

Das Projekt wird von dem Collective Research Networking (CORNET) unterstützt, einem Netzwerk aus 21 Förderorganisationen aus 17 europäischen Ländern und Regionen, zu dem unter anderem das deutsche Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) gehört