Technologiemanagement-Blog

Hier finden Sie unsere Blogbeiträge zu allen Fragestellungen des Technologiemanagements.

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  • Corona-Krise beschleunigt die technologische Transformation

    Blogbeitrag von Bastian Studerus / 25. Juni 2020

    Den „Corona-beschleunigten“ technologischen Wandel gilt es für das Technologie- und Innovationsmanagement erfolgreich zu gestalten. Im Zentrum steht dabei die strategische Auswahl der digitalen Technologien sowie eine erfolgreiche Integration in Produkte und Prozesse.

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  • Interview mit Patrick Scholz

    Blogbeitrag / 17. Juni 2020

    Die Druckerei Moss GmbH ist ein gutes Beispiel, für ein Unternehmen, das die aktuelle Krise in eine Chane verwandelt hat. Das Unternehmen hat erkannt, dass in der Krise Solidarität gefragt ist, um medizinische Engpassartikel bereitzustellen, und gleichzeitig mit entschlossenem, agilen Handeln, ein neues Geschäftsfeld eröffnet. Im Interview beschreibt Patrick Scholz, der das Projekt am Fraunhofer IPT leitet, die größten Her-ausforderungen der Aufgabe.

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  • Herr Prof. Schuh, welche Trends werden die Automobilindustrie in den kommenden Jahren am meisten beschäftigen? Die Trends Automatisierung, Digitalisierung und Elektrifizierung führen zu disruptiven Veränderungen in der Automobilindustrie. Dabei treiben die Trends Urbanisierung, Energiewende, Nachhaltigkeit sowie die zu-nehmenden Ressourcenengpässe vor allem die Elektrifizierung des Mobilitätssektors an. Die Folgen für den Wirtschaftsstandort Deutschland sind dabei einschneidend. Große Teile des produzierenden Gewerbes hän-gen direkt oder indirekt mit der Automobilbranche zusammen, sodass sich Wertschöpfungsketten grundle-gend verändern werden. Gleichzeitig verändert die fortschreitende Automatisierung und Digitalisierung das Industrieumfeld. Durch cyber-physische Systeme, wie das „Connected Car“, ist es möglich, für Nutzer wäh-rend der Nutzungsphase immer neuen Wert zu schaffen und in diesem Zuge neue Branchen zu erschließen. Um nachhaltig Wert zu schöpfen, müssen Prozesse in ihrer Gesamtheit, also End-to-End betrachtet werden. Dabei ist es unabdingbar, den Kunden und dessen Interaktion mit Produkten und Systemen ebenfalls zu berücksichtigen. Um die Marktposition zu halten, ist es wichtig, sich nicht mit dem Status quo zufrieden zu geben, sondern Projekte und Aktivitäten sowohl im Kernkompetenzbereich der Unternehmen als auch außerhalb davon anzustoßen. Erfolgsentscheidend ist dabei vor allem ein tiefes Verständnis von Kundenbe-dürfnissen und Technologiepotenzialen. Diese Anforderungen stellen viele Unternehmen jedoch vor massi-ve Probleme.

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  • Collaborate to Innovate - Making the Net Work

    Blogbeitrag von Paul Scholz / 04. November 2019

    Radikale Innovationen erfordern eine offene Innovationskultur. In Zeiten, in denen technische Innovationen durch Schnelllebigkeit und zunehmende Komplexität geprägt sind, stellt ein systematisches Technologie- und Innovationsmanagement für Unternehmen umso mehr ein geeignetes Werkzeug dar, um Wettbewerbsvorteile zu identifizieren und auszunutzen. Dabei helfen neue Kooperationsformen, Innovationen unternehmensübergreifend zu realisieren.

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  • Interview mit Paul Zeller

    Blogbeitrag / 24. September 2019

    Mit welchen Herausforderungen sehen sich Unternehmen heute konfrontiert, wenn es um die Umsetzung von Innovationen geht? Die Entwicklung einer neuen Produktgeneration für bestehende Produktlinien ist heutzutage durch klare Prozesse und Standardisierung unternehmensintern sehr gut umsetzbar. Aufgrund langjähriger Erfahrung haben Unternehmen bei inkrementellen Innovationen Routine entwickelt und werden meist nicht mehr vor größere Herausforderungen gestellt, die deren erfolgreiche Umsetzung gefährden. Bei der Umsetzung radikaler Innovationen stoßen unternehmensinterne Prozesse jedoch häufig an ihre Grenzen. Allerdings, und davon bin ich überzeugt: Radikale Innovationen sind essentiell zur Sicherung des langfristigen Unternehmenserfolgs. Entwicklungen abseits des heutigen Kerngeschäfts können zwar dazu beitragen, dass Unternehmen morgen Anteile in ihren ursprünglichen Kerngeschäften verlieren, sich also stückweise selbst kannibalisieren, aufgrund der neuen Geschäfte aber nicht in der Wertschöpfungskette vollständig zurückgedrängt werden. Idealisiert dargestellt: Entwickelt ein Automobilhersteller beispielsweise eine Ridesharing-Plattform und sollten sich Mobility-as-a-Service Lösungen durchsetzen, so rückt die Produktion der Fahrzeuge auf die zweite Ebene der Wertschöpfung. Der Hersteller wird in diesem Bereich zum Zulieferer, bewahrt aber durch die Bereitstellung der eigenen Mobilitätsplattform weiterhin den Zugang zum Endnutzer. Derartige Entwicklungen resultieren aus dem technologischen Wandel wie der Digitalisierung. Existierende Strukturen werden dabei infrage gestellt, während bestehende Produkte und Geschäftsmodelle in immer kürzeren Zyklen erweitert, verändert, oder gar obsolet gemacht werden.

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  • Interview mit Florian Vogt

    Blogbeitrag / 19. September 2019

    Viele Unternehmen setzen aktuell auf separate Pfade, um abseits des Tagesgeschäfts Innovation zu entwickeln. Wie sind Ihre Erfahrungen damit? Corporate Inkubatoren stellen eine gute Möglichkeit dar, um abseits bestehender Unternehmensstrukturen Innovationen voranzutreiben und die eigene Positionierung im Wettbewerb zu stärken. Allerdings ist die Denkweise, dass eine startup-ähnliche Arbeitsumgebung alleine ausreicht, um zielgerichtet Innovationen zu identifizieren und umzusetzen zu einfach. Nicht die Arbeitsumgebung in Hochglanz-Labs ist der Erfolgsgarant, sondern die Mitarbeiter und die Zusammenarbeit mit dem Mutterunternehmen. In der Praxis stellen wir aktuell fest, dass Inkubatoren nach einer anfänglichen Euphorie, im Mutterkonzern zunehmend kritischer gesehen werden und einige daher bereits eingestellt bzw. massiv verändert wurden.

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