Kompetenzzentrum »EPIC – Centre of Excellence in Production Informatics and Control«

EPIC – Centre of Excellence in Production Informatics and Control

Projektlaufzeit: 1.4.2017 – 31.3.2024

Die Industrie 4.0 kombiniert stärker denn je die Informations- und Kommunikationstechnologien mit der Produktion. Das Hauptziel des Projektes EPIC ist es, ein Kompetenzzentrum als international führende Forschungseinrichtung in den Bereichen Produktionsinformatik, Management und Steuerung zu etablieren, das durch Exzellenz in Forschung, Entwicklung und Innovation gekennzeichnet ist.

EPIC – Centre of Excellence in Production Informatics and Control

Das Forschungsprojekt EPIC soll die sogenannte cyberphysische Produktion stärken, indem es Partner vernetzt und Kooperationen stärkt. Die großen Herausforderungen dieser neuen technologischen Ära, bei der Informations- und Kommunikationstechnologien die Produktion grundlegend verändern und revolutionieren, werden durch die Konzentration der multidisziplinären, teilweise überlappenden, teilweise komplementären Kompetenzen der EPIC-Partner aus Ungarn, Deutschland und Österreich beantwortet.

Wir unterstützen das Projekt unter anderem bei der Auswahl und Ausgestaltung der Forschungsschwerpunkte im Verlauf des gesamten Projekts. Zu diesem Zweck entwickeln wir eine Technologiestrategie, die die Nutzbarkeit der Forschungsergebnisse in der Industrie sicherstellt. Zudem erarbeitet das Fraunhofer IPT Rahmenbedingungen und Regeln für das Qualitäts-, Change- und Risikomanagement, die einen reibungslosen Ablauf in den Forschungsprojekten des Kompetenzzentrums gewährleisten sollen. Darüber hinaus unterstützt das Fraunhofer IPT mit seiner Expertise aus der langjährigen Zugehörigkeit zu verschiedensten Forschungsnetzwerken die Zusammenarbeit des Kompetenzzentrums mit der Industrie.

Daten und Fakten

Das EPIC-Konsortium besteht aus einer Kooperation des Instituts für Informatik und Steuerung der ungarischen Akademie der Wissenschaften (MTA SZTAKI), zwei Fakultäten der Budapester Universität für Technologie und Wirtschaft (BME) und vier Institutionen der Fraunhofer-Gesellschaft (Fraunhofer IPA, IPK, IPT und Fraunhofer Austria) unter der Koordination des ungarischen Forschungs-, Entwicklungs- und Innovationsbüro (NKFIH), als zuständige Behörde für Forschung, Technik und Innovation.

Die EU-Förderung aus dem Rahmenprogramm HORIZON 2020 beträgt  ca. 10,8 Mio €. Das Gesamtbudget des Projekts beläuft sich auf ca. 21,7 Mio € bei einer Projektlaufzeit von sieben Jahren.