EMSI

Energie-Management-System zur bedarfsgerechten Integration in bestehende Qualitätstmanagement-Strukturen

Der weltweit wachsende Energiebedarf, die Verknappung von Rohstoffen und neue politische Rahmenbedingungen führen zu steigenden Energiepreisen. Immer mehr Unternehmen denken deshalb über die Einführung eines Energiemanagementsystems (EnMS) nach, um durch eine Erhöhung ihrer Energieeffizienz die steigenden Kosten abzufangen.

Bis heute existiert kein ganzheitliches Energiemanagementsystem, das sich mit vertretbarem Aufwand in kleinen und mittleren Unternehmen umsetzen ließe. Die ganzheitliche energetische Bewertung nach DIN EN 16001 bzw. die Implementierung eines EnMS nach dieser Norm stellt gerade kleine und mittlere Unternehmen mit geringen personellen und finanziellen Ressourcen und fehlender innerbetrieblicher Struktur vor große Herausforderungen.

Ein gelebtes EnMS senkt die Kosten eines Unternehmens auf zweierlei Weise: die effiziente Nutzung von Energie reduziert unmittelbar die Kosten, da schlicht weniger Energie bezogen werden muss. Zudem sind staatliche Steuererleichterungen für Unternehmen mit zertifziertem EnMS möglich, beispielsweise im Rahmen des Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG).

Das Ziel des Forschungsprojekts »EMSI« ist daher die Entwicklung einer frei verfügbaren, wissenschaftlichen Methodik, mit der kleine und mittlere Unternehmen ein EnMS selbstständig, kostengünstig und DIN-konform einrichten können. Die im August 2009 in Kraft getretene DIN EN 16001, Energiemanagementsysteme-Anforderungen mit Anleitung zur Anwendung, liefert dazu den Rahmen.

Laufzeit

01.03.2011 - 28.02.2013

Projektpartner

  • Fraunhofer-Institut für Produktionstechnioligie IPT 
  • August Lücking GmbH & Co. KG
  • Deutsche Mechanitronic GmbH 
  • Papendorf Software Engineering GmbH

Umsetzungspartner

  • Dikra Sondermaschinenbau GmbH
  • Josef Heinen GmbH & Co. KG
  • Ph-Mechanik gbR 
  • Welser Profile Deutschland GmbH

Projektträger
AiF

betreut durch
FQS

  • Abschlussveröffentlichung zum Projekt »EMSI«