Pressemitteilungen

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  • Höhere Effizienz und niedrigere Emissionswerte sind zentrale Ziele bei der Entwicklung moderner Turbomaschinen. Immer komplexere und dünnwandigere Integral-Bauteile aus schwer zerspanbaren Hochleistungswerkstoffen versuchen diesen Zielen gerecht zu werden, doch ihre Herstellung ist hoch anspruchsvoll. Im Projekt »NiTiProstab« erforscht ein Industriekonsortium zusammen mit dem Fraunhofer IPT nun die Einsatzmöglichkeiten von superelastischen Formgedächtnislegierungen zur werkzeugseitigen Schwingungsdämpfung, um die Fräsbearbeitung prozesssicherer und effizienter zu gestalten.

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  • Graphen, Kohlenstoff in zweidimensionaler Struktur, wird seit seiner Entdeckung im Jahr 2004 als ein möglicher Werkstoff der Zukunft gehandelt: Sein geringes Gewicht, die extreme Festigkeit, vor allem aber seine hohe thermische und elektrische Leitfähigkeit wecken Hoffnungen, Graphen bald für vollkommen neue Geräte und Technologien einsetzen zu können. Einen ersten Schritt gehen jetzt die Forscher im EU-Forschungsprojekt »HEA2D«: Ihr Ziel ist es, das 2D-Nanomaterial von einer großflächigen Kupferfolie durch ein Rolle-zu-Rolle-Verfahren auf Kunststofffolien und -bauteile zu übertragen. Auf diese Weise soll eine Serienfertigung elektronischer und opto-elektronischer Komponenten auf Graphenbasis möglich werden.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen verfügt seit kurzem über eine neue elektrische Spritzgießmaschine der Arburg GmbH + Co KG mit 320 Tonnen Schließkraft, die sich besonders für die Herstellung hochpräziser und großflächiger Optikkomponenten eignet. Unternehmen, die die Herstellung von optischen Spritzgussbauteilen aus Kunststoffen untersuchen oder in Kleinserien erproben möchten, können von der Kooperation des Fraunhofer IPT mit Arburg profitieren. Das Fraunhofer IPT ist damit die einzige Forschungseinrichtung in Deutschland, die bereits eine Spritzgießmaschine dieser Baugröße für Forschungsprojekte und Bemusterungen optischer Komponenten einsetzt.

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  • © Foto Fraunhofer IPT

    Blick in den weltweit einmaligen Standzeitprüfstand am Fraunhofer IPT: Die Standzeiten von drei unterschiedlichen Beschichtungen werden in einem Prozessdurchlauf bestimmt.

    Werkzeuge für die Glasumformung halten in Zukunft länger: Eine neue Beschichtung kombiniert eine Platin-Iridium-Schutzschicht mit einer Tantal-Haftschicht und verlängert so die Standzeiten von Werkzeugen für das Präzisionsblankpressen auf mehr als 200 Pressvorgänge. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte und testete die neue Beschichtung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Oberflächentechnik IOT der RWTH Aachen und vier weiteren Partnern aus der Industrie im Forschungsprojekt »Coat4Glass«.

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  • »Ein durchdachtes Technologie- und Innovationsmanagement ist heute kein Luxus mehr, sondern ein Muss!« – so die Hypothese der Aachener Professoren Günther Schuh und Frank Piller. Als Gastgeber der 10. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung erwarten sie am 28. und 29. September 2016 erneut mehr als 150 Fach- und Führungskräfte aus Forschung und Entwicklung, Strategie und Management im Aachener Quellenhof. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto »Smart Innovation: Geschwindigkeit erfordert Leichtigkeit« und wird von Referenten namhafter Industrieunternehmen begleitet.

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  • Das Schlagwort »Industrie 4.0« fasst die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette in einem Begriff zusammen: Bauteile melden ihren Werkzeugmaschinen, dass sie bereit für den nächsten Bearbeitungsschritt sind und Produktionsanlagen bestellen selbstständig Ersatzteile bevor es zu einem Ausfall kommt. Der Wandel, der damit in vielen Unternehmen einhergehen wird, birgt neue Herausforderungen für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung und fordert neue Lösungsansätze.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen einen neuen Industriearbeitskreis zur Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ins Leben gerufen: Ziel ist es, auf vorwettbewerblicher Basis gemeinsame Überwachungslösungen für Laserprozesse zu entwickeln und auszuwählen. Der Industriearbeitskreis dient den Mitgliedern zur schnellen Verbreitung und Nutzung von Forschungsergebnissen und vernetzt Anwender und Entwickler gleichermaßen.

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  • © Foto Fraunhofer IPT

    Das Potenzial von Industrie 4.0 wird für die optische Industrie erschlossen.

    Bei der Fertigung optischer Linsen zählt jedes Detail. Um den Herstellungsprozess zu stabilisieren und zu optimieren, setzen Fraunhofer-Forscher auf digitalisierte Prozesse. Wie Industrie-4.0-Ansätze die Entwicklung und Produktion von Glasoptiken verbessern können, zeigen die Experten vom 7. bis 9. Juni auf der Optatec in Frankfurt, Halle 3.0, Stand D50.

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  • © Foto Fraunhofer IPT

    Infrarotoptiken aus Chalkogenidglas: Rohling (links), gepresste Linsen (vorne), beschichtete Werkzeuge (hinten)

    Infrarotoptiken finden sich heute vor allem in relativ hochpreisigen technischen Geräten und Einrichtungen: Mit so genannten Night-Vision-Systemen erkennen Autofahrer auch nachts Personen und Tiere auf schlecht beleuchteter Straße. Wärmebildkameras helfen Bauherren und Gutachtern, Lecks und Kältebrücken an Gebäuden aufzuspüren. Neue Märkte für Infrarotoptiken, vor allem im Consumer-Segment, zu erschließen ist jetzt das Ziel des Fraunhofer-Instituts für Produktionstechnologie IPT. Die Aachener Forscher zeigen auf der Fachmesse Optatec vom 7. bis 9. Juni 2016 in Frankfurt am Main, wie sie das Verfahren des Präzisionsblankpressens von Chalkogenidglas für die Serienfertigung von Infrarotoptiken industrietauglich machen.

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