Pressemitteilungen

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  • © Foto Fraunhofer ILT

    Industrielle Anwendungen vom Prototyping zum Additive Manufacturing

    Aachen, 27. Juli 2016 – Prototypen, Ersatzteile, Autos und sogar ganze Häuser, fast alles kann mit einem 3D-Drucker hergestellt werden. Ein enormes technisches und wirtschaftliches Potenzial wird in dem 3D-Druck und in anderen additiven Fertigungsmethoden gesehen, vor allem dann, wenn es um die Fertigung von Einzelstücken oder Klein- und Kleinstserien geht. Dabei steht die technologische Entwicklung erst am Anfang. Welche zukünftigen Möglichkeiten die innovative Technologie bietet und was bereits heute machbar ist, damit beschäftigen sich Experten aus den unterschiedlichsten Fachgebieten am 14. und 15. September bei der 3D Valley Conference in Aachen

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  • Weltweit verdoppelt sich bis 2050 die Mobilität der Menschen – Turbomaschinenhersteller müssen daher nicht nur die Ressourceneffizienz der einzelnen Turbinen immer weiter steigern, sondern vor allem auch die eigenen Fertigungskosten optimieren. Im Projekt »Neue hochdynamische 5-Achsfräsmaschine mit Linearmotortechnik« entwickelt das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT zusammen mit der Lerinc GmbH ein neues Bearbeitungszentrum mit leichten, hochdynamischen aber zugleich steifen Antriebskomponenten aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff.

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  • Höhere Effizienz und niedrigere Emissionswerte sind zentrale Ziele bei der Entwicklung moderner Turbomaschinen. Immer komplexere und dünnwandigere Integral-Bauteile aus schwer zerspanbaren Hochleistungswerkstoffen versuchen diesen Zielen gerecht zu werden, doch ihre Herstellung ist hoch anspruchsvoll. Im Projekt »NiTiProstab« erforscht ein Industriekonsortium zusammen mit dem Fraunhofer IPT nun die Einsatzmöglichkeiten von superelastischen Formgedächtnislegierungen zur werkzeugseitigen Schwingungsdämpfung, um die Fräsbearbeitung prozesssicherer und effizienter zu gestalten.

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  • Graphen, Kohlenstoff in zweidimensionaler Struktur, wird seit seiner Entdeckung im Jahr 2004 als ein möglicher Werkstoff der Zukunft gehandelt: Sein geringes Gewicht, die extreme Festigkeit, vor allem aber seine hohe thermische und elektrische Leitfähigkeit wecken Hoffnungen, Graphen bald für vollkommen neue Geräte und Technologien einsetzen zu können. Einen ersten Schritt gehen jetzt die Forscher im EU-Forschungsprojekt »HEA2D«: Ihr Ziel ist es, das 2D-Nanomaterial von einer großflächigen Kupferfolie durch ein Rolle-zu-Rolle-Verfahren auf Kunststofffolien und -bauteile zu übertragen. Auf diese Weise soll eine Serienfertigung elektronischer und opto-elektronischer Komponenten auf Graphenbasis möglich werden.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT in Aachen verfügt seit kurzem über eine neue elektrische Spritzgießmaschine der Arburg GmbH + Co KG mit 320 Tonnen Schließkraft, die sich besonders für die Herstellung hochpräziser und großflächiger Optikkomponenten eignet. Unternehmen, die die Herstellung von optischen Spritzgussbauteilen aus Kunststoffen untersuchen oder in Kleinserien erproben möchten, können von der Kooperation des Fraunhofer IPT mit Arburg profitieren. Das Fraunhofer IPT ist damit die einzige Forschungseinrichtung in Deutschland, die bereits eine Spritzgießmaschine dieser Baugröße für Forschungsprojekte und Bemusterungen optischer Komponenten einsetzt.

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  • © Foto Fraunhofer IPT

    Blick in den weltweit einmaligen Standzeitprüfstand am Fraunhofer IPT: Die Standzeiten von drei unterschiedlichen Beschichtungen werden in einem Prozessdurchlauf bestimmt.

    Werkzeuge für die Glasumformung halten in Zukunft länger: Eine neue Beschichtung kombiniert eine Platin-Iridium-Schutzschicht mit einer Tantal-Haftschicht und verlängert so die Standzeiten von Werkzeugen für das Präzisionsblankpressen auf mehr als 200 Pressvorgänge. Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT aus Aachen entwickelte und testete die neue Beschichtung in Zusammenarbeit mit dem Institut für Oberflächentechnik IOT der RWTH Aachen und vier weiteren Partnern aus der Industrie im Forschungsprojekt »Coat4Glass«.

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  • »Ein durchdachtes Technologie- und Innovationsmanagement ist heute kein Luxus mehr, sondern ein Muss!« – so die Hypothese der Aachener Professoren Günther Schuh und Frank Piller. Als Gastgeber der 10. Aachener Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung erwarten sie am 28. und 29. September 2016 erneut mehr als 150 Fach- und Führungskräfte aus Forschung und Entwicklung, Strategie und Management im Aachener Quellenhof. Die diesjährige Veranstaltung steht unter dem Motto »Smart Innovation: Geschwindigkeit erfordert Leichtigkeit« und wird von Referenten namhafter Industrieunternehmen begleitet.

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  • Das Schlagwort »Industrie 4.0« fasst die zunehmende Digitalisierung und Vernetzung der gesamten Wertschöpfungskette in einem Begriff zusammen: Bauteile melden ihren Werkzeugmaschinen, dass sie bereit für den nächsten Bearbeitungsschritt sind und Produktionsanlagen bestellen selbstständig Ersatzteile bevor es zu einem Ausfall kommt. Der Wandel, der damit in vielen Unternehmen einhergehen wird, birgt neue Herausforderungen für Qualitätsmanagement und Qualitätssicherung und fordert neue Lösungsansätze.

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  • Das Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie IPT hat gemeinsam mit dem Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT in Aachen einen neuen Industriearbeitskreis zur Prozesskontrolle in der Lasermaterialbearbeitung ins Leben gerufen: Ziel ist es, auf vorwettbewerblicher Basis gemeinsame Überwachungslösungen für Laserprozesse zu entwickeln und auszuwählen. Der Industriearbeitskreis dient den Mitgliedern zur schnellen Verbreitung und Nutzung von Forschungsergebnissen und vernetzt Anwender und Entwickler gleichermaßen.

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