Pressemitteilungen
Fraunhofer-Institut für Produktionstechnologie
Sicherheit und Effizienz beim Entwurf mechatronischer Systeme
Pressemitteilung 8.02.2012
Die Fraunhofer-Projektgruppe Entwurfstechnik Mechatronik stellt auf der embeddedWorld 2012 Methoden und Werkzeuge für die Entwicklung von mechatronischen Systemen vor. Im Rahmen der embeddedWorld Messe in Nürnberg, präsentiert die Projektgruppe spezielle Methoden und Werkzeuge für das Systems und Software Engineering komplexer technischer Systeme. Sie ermöglichen es, verschiedenste Fachdisziplinen beim Entwurf von mechatronischen Systemen zu koordinieren und helfen komplexe, interagierende Systeme effizient und sicher zu entwickeln. Während der Fachmesse, zeigt die Projektgruppe auf Stand dem Fraunhofer-Allianz Embedded Systems entsprechende Prototypen in Halle 5, Stand 228.
CONSENS – Fachdisziplinübergreifende Entwicklung mechatronischer Systeme
Mechatronische Produkte und ihre Entwicklung sind komplex – in ihnen wirken verschiedenste Fachdisziplinen wie Mechanik, Elektronik, Regelungs- und Softwaretechnik zusammen. Häufig gelingt es nicht, ein einheitliches Systemverständnis zu erzeugen. Daraus ergeben sich schwierige Abstimmungsprozesse sowie späte und teure Änderungen. Die Spezifikationstechnik CONSENS (CONceptual Design Specification technique for the ENgineering of complex Systems), das dazugehörige Vorgehensmodell und die zugehörige Software »Mechatronic Modeller« helfen diese Probleme zu lösen. Sie verbessern die Koordination mit den Entwicklern der Fachdisziplinen, prägen ein gemeinsames Systemverständnis, bieten einen modellbasierten, ganzheitlichen Entwicklungsprozess und erhalten die Konsistenz zwischen den disziplinspezifischen Entwurfsmodellen.
MechatronicUML – Entwicklung eingebetteter Software für komplexe, interagierende Systeme
Die Funktionalität von intelligenten Geräten wird mehr und mehr über immer komplexere Software realisiert. MechatronicUML ist eine visuelle domänenspezifische Sprache, die speziell zur Softwareentwicklung für fortschrittliche mechatronischen Systeme entwickelt wurde. Neben Vorteilen wie der Codegenerierung und der automatischen Überprüfung von Softwareeigenschaften, ermöglicht sie eine hohe Wiederverwendbarkeit, da sie abstrakte Koordinationsmuster verwendet. Mit der Integration von regelungstechnischen Modellen wird eine weitere Grundlage geschaffen, selbstoptimierende Systeme zu spezifizieren und mit formalen Methoden überprüfen zu können.

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